MP Kretzschmer in Chemnitz: Fraktionsmitarbeiter beleidigt!

„Faschisten bekommen kein Foto.“

Mit diesen Worten reagierte Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer am 3. Juli bei der Eröffnung des Carl-Horst-Hahn-Gartens in Chemnitz auf einen Mitarbeiter der AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz.

Zuvor hatte sich unser Mitarbeiter höflich für das Erscheinen des Ministerpräsidenten und dessen Rede zum Gedenken an Carl Horst Hahn bedankt. Die beiden sprachen miteinander, gaben sich die Hand und tauschten einige Worte aus. Als anschließend um ein gemeinsames Foto gebeten wurde, änderte sich der Ton schlagartig.

Weil unser Mitarbeiter AfD-Schuhe trug, verweigerte Michael Kretschmer das Foto und erklärte: „Faschisten bekommen kein Foto.“ Darüber hinaus sagte er: „Solchen Leuten reiche ich auch nicht die Hand“ – obwohl er ihm kurz zuvor bereits die Hand gegeben hatte.

Dieser Vorfall wirft eine grundsätzliche Frage auf: Reicht inzwischen allein die sichtbare Zugehörigkeit zur AfD aus, um von einem sächsischen Ministerpräsidenten als „Faschist“ bezeichnet zu werden?

Michael Kretschmer betont regelmäßig, Ministerpräsident aller Sachsen zu sein. Dieser Anspruch verpflichtet jedoch dazu, allen Bürgern mit Respekt zu begegnen – unabhängig von ihrer politischen Überzeugung. Wer Menschen allein aufgrund ihrer Parteizugehörigkeit herabwürdigt, trägt nicht zu einem demokratischen Miteinander bei, sondern vertieft die gesellschaftlichen Gräben.

Demokratie lebt vom offenen Austausch, vom fairen Streit der Argumente und vom Respekt gegenüber Andersdenkenden. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten braucht unser Land mehr Dialog und weniger Ausgrenzung.

Ein Ministerpräsident sollte verbinden statt spalten. Er sollte Brücken bauen statt Mauern errichten. Er sollte Vorbild für einen respektvollen Umgang sein – auch und gerade gegenüber Menschen, die andere politische Ansichten vertreten.

Ich halte dieses Verhalten für unangemessen und dem Anspruch eines Ministerpräsidenten nicht gerecht. Sachsen braucht keine politische Ausgrenzung, sondern einen sachlichen und respektvollen Diskurs.

Nico Köhler
Stadtrat der Stadt Chemnitz
Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion Chemnitz

Alles Liebe zum Kindertag!

Kinder sind das Wertvollste, was wir haben. Sie bringen Freude, Neugier und Leben in unsere Familien und sind die Zukunft unserer Stadt und unseres Landes.

Am heutigen Kindertag wünsche ich allen Kindern in Chemnitz einen fröhlichen Tag voller Spaß, Abenteuer und schöner Momente mit ihren Familien und Freunden. Gleichzeitig ist dieser Tag eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, Kindern ein sicheres Umfeld, gute Bildung und echte Zukunftsperspektiven zu bieten.

Besonderer Dank gilt heute den Eltern, Großeltern, Erziehern, Lehrern und allen, die sich täglich mit Herzblut für das Wohl unserer Kinder einsetzen. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unsere Gesellschaft.

Kinder brauchen starke Familien, Verlässlichkeit und die Chance, ihre Talente frei zu entfalten. Dafür sollten wir uns jeden Tag einsetzen.

Ich wünsche allen Kindern einen wunderschönen Kindertag!

Nico Köhler
AfD-Kreisvorsitzender Chemnitz & Stadtrat

Ich wünsche schöne Pfingsten

Pfingsten gehört zu den bedeutendsten christlichen Feiertagen und steht für Hoffnung, Erneuerung und Gemeinschaft. Die Überlieferung von der Aussendung des Heiligen Geistes erinnert uns daran, wie wichtig Zusammenhalt, gegenseitiger Respekt und Verständigung für unsere Gesellschaft sind.

Gerade in einer Zeit großer gesellschaftlicher Herausforderungen gewinnen unsere kulturellen Wurzeln und christlichen Traditionen wieder stärker an Bedeutung. Sie geben Orientierung, stärken den Zusammenhalt und prägen unsere Heimat bis heute.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein friedliches und erholsames Pfingstwochenende – mit Zeit für Familie, Freunde und gemeinsame Momente der Ruhe.

Frohe Pfingsten! ✝️🌿

Ihr
Nico Köhler
Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Chemnitz
Mitglied des Chemnitzer Stadtrates (AfD Stadtratsfraktion)

AfD Stammtisch am 29.05.2026

Ich lade Euch herzlich zum AfD Stammtisch zusammen mit Ulrich Oehme, stellv. Vorsitzender AfD Chemnitz, ein.

Ort: Cafe-Restaurant Wartburg, Schulstraße 10, 09125 Chemnitz
Zeit: ab 18.30 Uhr

Gern könnt Ihr zum Stammtisch interessierte Chemnitzer Bürger mitbringen.

Euer Nico Köhler
Chemnitzer Stadtrat und AfD Kreisvorsitzender

Maßnahmenpaket zur Kostendämpfung: ÖPNV Ausdünnung statt Neukundengewinnung

Wie aus einem Presseartikel (https://www.freiepresse.de/…/chemnitz-plant-drastische… ) hervorgeht, plant die Stadtverwaltung Chemnitz ein „Maßnahmenpaket zur Kostendämpfung im öffentlichen Personennahverkehr“.

Hierbei soll das Angebot von Bus und Bahn in der Stadt ausgedünnt werden, da die Kosten steigen.

Damit wird als einzige Maßnahme die Kostendämpfung durch Einschnitte gesehen, welche dafür sorgen könnte, dass noch mehr Nutzer dem ÖPNV den Rücken kehren.

Gerade in den Ortschaften ist das ÖPNV Angebot schon sehr mager und weitere Einschnitte könnten dazu führen, dass wieder mehr Bürger zum Auto greifen.

In Zeiten mit steigenden Kosten muss auch noch Lösungen suchen, welche mehr Einnahmen generieren. Dazu gehört zum Beispiel die Neukundengewinnung.

In einer Ratsanfrage wird deshalb angefragt, ob es bei der CVAG die Möglichkeit der Einführung eines befristeten Sonderabos zur Neukundengewinnung gibt.

So kostet laut der aktuellen Preistabelle (https://files.cvag.de/…/2026-02-03-Tarifuebersicht_Web…) die Abo-Monatskarte monatlich 74,-€ und damit im gesamten Jahr 888,-€.
So könnte man zum Beispiel ein für ein Jahr gültiges Abo mit einem Preis von 777,-€ für Neukunden bzw. ehemalige Kunden anbieten.

Wir sind gespannt, was die Ratsanfrage uns für Antworten bringt.

Kein Geld für Chemnitz aus der „Sportmilliarde“ des Bundes

Die Entscheidung des Bundeshaushaltsausschusses im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten (SKS)“ ist ein weiteres Beispiel dafür, wie massiv der Bedarf in den Kommunen und wie unzureichend die tatsächliche Förderung ausfällt.

Von 333 Millionen Euro Fördermitteln wurden bundesweit 3.684 Interessenbekundungen eingereicht – mit einem beantragten Gesamtvolumen von über 7,5 Milliarden Euro. Das entspricht einer Überzeichnung um das 23-Fache. Ergebnis: Viele dringend notwendige Projekte bleiben erneut unberücksichtigt.

Auch Chemnitz ist betroffen. Die Stadt hat fünf Projekte eingereicht:

Umwandlung des Rasenplatzes in einen Kunstrasenplatz in Röhrsdorf
Sanierung der Kältetechnik im Jutta-Müller-Eissportzentrum
Sanierung des Kunstrasenplatzes „Jahnbaude“
Sanierung der Sporthalle der SG Adelsberg
Komplexsanierung der Sporthalle am Schloßteich

Keines dieser Projekte hat eine Förderung erhalten.

Gleichzeitig wurden in Sachsen insgesamt nur 11,3 Millionen Euro auf sechs Projekte verteilt – während der Bedarf deutlich größer ist. Das zeigt erneut: Der kommunale Sportstättenbau steht massiv unter Druck, während der Bund zwar Programme auflegt, diese aber bei weitem nicht ausreichen, um den realen Sanierungsstau zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund stellt sich die zentrale Frage:
Welche der Chemnitzer Projekte sind tatsächlich so dringend, dass sie unabhängig von Bundesprogrammen sofort umgesetzt werden müssen?

Und weiter: Müssen diese Maßnahmen nun auf die Liste der Verwendung der sogenannten Sonderschulden des Bundes aufgenommen werden, um überhaupt realisiert werden zu können?

Es kann nicht sein, dass Städte wie Chemnitz ihre Sportinfrastruktur dauerhaft nur über überzeichnete Förderprogramme sichern können, bei denen am Ende der Großteil der Projekte leer ausgeht.

Wir brauchen eine ehrliche Priorisierung und eine verlässliche Finanzierung kommunaler Infrastruktur – statt Symbolpolitik und Förderlotterien.

Euer Chemnitzer Stadtrat und AfD-Kreisvorsitzender
Nico Köhler

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